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Жизнь в Первомайске

pervomajsk

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#1 Derevo

Derevo

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Отправлено 10 February 2015 - 02:49

Жизнь в Первомайске, раздача хлеба

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#2 Derevo

Derevo

    Младшiй Унтеръ-офицеръ

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Отправлено 10 February 2015 - 02:50

Всем, кто хочет принять участие:
По поводу распределения тем и во избежание повторений: проще сразу указывать части, над которыми в данным момент ведется (или будет в ближайшем времени вестись) работа. Напр. с 1 по10 мин. или по тексту "от ... и до ..." Знатоки других языков также всегда приветствуются!

РУССКИЙ стенограмма

АНГЛИЙСКИЙ Подруга

НЕМЕЦКИЙ Derevo #3

ФРАНЦУЗСКИЙ
--------------------------------------------------
серый - в процессе набора текста на русском языке,
голубой - текст на рус. языке набран,
зеленый цвет - переведено,
синий - в процессе перевода,
красный - пока никто не переводит,
желтый - в процессе редактирования,
оранжевый - отредактировано.

Сообщение отредактировал Derevo: 11 February 2015 - 02:41

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#3 Derevo

Derevo

    Младшiй Унтеръ-офицеръ

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Отправлено 10 February 2015 - 02:52

НЕМЕЦКИЙ

Das Leben in Perwomajsk


00:00 Wer möchte gefilmt werden?

00:04 Woher sind Sie?
00:05 Aus Russland.
00:06 Ah?
00:07 Aus Russland.
00:08 Dann zeigen Sie bitte die Wahrheit. Zeigen Sie ehrlich, ganz ehrlich,
00:10 was sie hier anstiften.
00:14 Sie töten ja alle hier.
00:15 Was möchten Sie, dass ich zeige? Erklären Sie bitte.
00:16 Sie töten alle hier. Die ukrainische Armee,
00:19 was sie hier anstiftet.
00:23 Mein Gott, hier sind doch Kinder, alte Menschen.
00:28 Es gibt keinen ruhigen Tag.
00:30 Sie sollten doch wenigstens ein Gewissen haben, wenigstens ein klitzekleines...
00:34 gegenüber den Alten, Kindern,
00:38 gegenüber den Behinderten.
00:40 Tag und Nacht, Tag und Nacht...
00:43 Essen und...
00:44 Unsere Rente, wann bekommen wir unsere Rente?
00:46 Ein halbes Jahr ist es schon so...
00:47 Leute haben in den Bergbaubetrieben gearbeitet.
00:49 Meine Mutter hat in der Schule gearbeitet.
00:50 Und diese Leute, sie arbeiten auch in den Schulen.
00:55 Man hat doch auch ihre Kinder in Kiew unterrichtet.
00:57 Geben Sie uns unsere Rente!
01:00 Was ist denn das? Tag und Nacht
01:03 bombardiert man uns. Man lässt uns nicht schlafen.
01:05 Sie haben eine ballistische Rakete auf Altschewsk abgeschossen.
01:10 Zehn oder acht Meter lang.
01:13 Was ist denn das?
01:15 – 01:22 Wenn sie dort explodiert, die ganze Stadt wird verseucht sein.
01:25 Sagen Sie Russland, sagen Sie: „Man muss uns helfen!
01:29 Man MUSS helfen!“
01:30 Die Leute leiden hier.
01:31 Man hat hier gewohnt, gearbeitet...
01:35 Man hat hier ca. 70% Ukrainer.
01:37 Frau: Wir sind doch Russen hier.
01:40 Mann: Russen gibt es hier auch, Russen und Ukrainer.
01:42 Wir sind doch auch Menschen oder nicht?
01:45 Wie lange, wie lange kann man uns noch misshandeln?
01:49 Und das Wichtigste... er (Poroschenko) sagt noch: „Wir, wir, wir...
01:53 wir sind nichts wert hier“.
01:55 Wie sollen wir nichts wert sein? Wer hat denn Donbass aufgebaut?
01:58 Westukrainer sind zu uns nach dem Krieg gekommen,
02:02 zu uns sind sie gekommen.
02:03 Hier wurde alles aufgebaut.
02:05 Dort hat man nicht zu essen gehabt.
02:07 Sie können doch nur Körbe flechten, Honig verkaufen und
02:11 Wein trinken in den Karpaten.
02:13 Und sonst können sie gar nichts mehr.
02:17 Wir sind Bauarbeiter hier, richtige Arbeitstiere.
02:20 Sie sollen uns unsere Rente bezahlen.
02:22 Möge Putin uns helfen!
02:25 Es ist Zeit ihnen eins auf den Hut zu geben, und zwar richtig!
02:27 Wie lange kann man noch...
02:33 Keinen Tag und keine Nacht gibt es Ruhe! Keine Ruhe haben wir!
02:35 Frau: Kein Wasser haben wir, gar nichts...
02:37 Stellen Sie sich das mal vor! Es geht doch gar nicht.
02:41 Mann: Gestern hat man uns 500 ml Suppe gegeben.
02:48 Heute sind es schon 250 ml.
02:52 Ein Glas ist es jetzt, ein Glas!
02:54 Morgen werden es wohl 0 ml sein.
02:55 Was sollen wir tun? Vor Hunger sterben?
02:59 Frau: Was erzählst du hier?
03:00 Mann: Man muss es erzählen! Leute sollen es der ganzen Welt erzählen, dass wir hier misshandelt werden.
03:06 Und dass man lügt alles. Der ukrainische Kiew lügt alles!
03:10 Sie lügen alles. Sie sollten wenigstens die Wahrheit sagen.
03:19 Frau: Ich bin eine Diabetikerin.
03:22 Ich esse gar nichts Süßes.
03:29 Frau: Komm...
03:32 Frau: Man möchte so sehr sich äußern. Man filmt und filmt.
03:34 Es gibt keinen Frieden und keiner macht etwas.
03:38 Man hätte für Frieden sorgen sollen und nicht filmen.
03:42 Frau: Weiter...
03:43 Sagen Sie schon...
03:45 Anja, hast du genommen?
03:46 – 03:47 Sagen Sie nun...

04:17 Journalist: Bekommen Sie irgendwelche Hilfe?
04:18 Frau: Sie wird gebracht, Hilfe wird gebracht.
04:19 Journalist: Und wer hilft Ihnen?
04:20 Frau: Russland hauptsächlich.
04:22 Möge Gott Russland Wohlergehen und Putin Gesundheit verleihen.
04:25 Es ist an der Zeit, es zu stoppen. Er soll intervenieren.
04:27 Um Gottes willen! Es ist ein Notschrei! Von uns allen hier...
04:30 Für alles, was heilig ist!
04:33 Stoppen Sie diese Gesetzlosigkeit.
04:35 Wofür beschießt man uns, wofür?
04:36 Was haben wir wem getan?
04:38 Wir haben hier gewohnt, gearbeitet...
04:40 Ich arbeite in einem Krankenhaus.
04:41 Und? Schauen Sie mal, was davon...

04:46 Graham: Wie sind sie heute gelaunt?
04:49 Frau: Wir sind gut gestimmt, sehr gut sogar.
04:50 Wir hoffen auf einen Frieden.
04:54 Wichtig ist, dass man nicht mehr schießt.
04:56 Sonst ist ja alles gut.
04:57 Graham: Und was will das Volk hier?
05:00 Frau: Das Volk will Frieden in erster Linie. Wenigstens, dass man nicht mehr schießt.
05:05 Was kann denn das Volk wollen?
05:09 Graham: Und wie ist Ihre Meinung zu Poroschenko?
05:10 Frau: Sie ist negativ. Der Grund ist:
05:13 Wenn er das nur gewollt hätte, hätte er Novorossia (Neurussland) gleich abtrennen können.
05:22 Das alles wäre ohne Blutvergießen geschehen.
05:24 Er hat aber alles gleichzeitig gewollt.
05:25 Vier Stück.

05:27 Frau: Wie lange wird es noch dauern? 7 Monate lang werden wir in Perwomajsk beschossen.
05:33 Man ist tatsächlich unter Beschuss.
05:35 Die Stadt ist komplett zerstört.
05:37 Wir schlafen in den Kellern.
05:38 Wie lange kann man uns misshalndeln?
05:40 Ich stehe morgens auf, ziehe mich um, gehe zu Arbeit.
05:42 Wenn ich zurück komme, gehe ich wieder in den Keller.
05:44 Wie lange wird es noch dauern?
05:46 Es ist Zeit, es zu stoppen.
05:48 Wie lange können wir noch beschossen werden?
05:49 Wie lange kann man noch diese Ukraine teilen?
05:51 Wie lange noch? Lassen Sie uns in Ruhe!
05:54 Wie viele Kinder, alte Menschen, Frauen, Männer sind bereits getötet worden?
05:57 Wofür?
05:58 Sie sollen uns antworten: Wofür werden wir beschossen?
06:01 Wir sind keine Faschisten, keine Deutsche, keine Japaner...
06:05 Wir sind gewöhnliche Menschen, so wie alle...
06:08 ...Russen und Ukrainer

06:09 Graham: Wie sind Sie gelaunt?
06:10 Frau: Ah?
06:11 Andere Frau: Schlecht sind wir gelaunt.
06:11 Graham: Wie geht es Ihnen?
06:12 Frau: Ist es nicht wahr?
06:13 Für ein Tellerchen Suppe und für ein Stückchen Brot stehen wir hier in der Schlange.
06:20 Andere Frau: Für ein Stück Brot.

06:25 Frau: Wer wir denn dafür die Verantwortung tragen?
06:28 Journalist: Wie viele Opfer gibt es in der Stadt seit Beginn des Konflikts?
06:30 Frau: Ehrlich gesagt sind es mehr als 2000.

06:33 Frau: Wie soll ich diese Stück aufteilen? Wie soll ich es aufteilen?
06:36 Zwischen all den Familienmitgliedern aufteilen...
06:40 Ein Glas Kartoffeln...
06:41 Gehe und teile auf...
06:43 Wir sind hungrig!
06:44 Ich sehe diese Rente gar nicht, ich bekomme sie nicht.
06:51 Ich bin dazu auch noch krank, ich bin behindert...
06:53 und meine Rente kriege ich nicht.
06:55 Journalist: Zeigen Sie uns das Brot. Wie viel gibt man denn?
06:57 Frau: Hier... das hat man mir gegeben, Söhnchen.

07:00 Journalist: Sie werden sich im Fernsehen sehen.
07:03 Graham: Wie ist die Stimmung?
07:04 Mann: Uh?
07:05 Graham: Wie fühlen Sie sich heute?
07:07 Mann: Normal. Wir haben jetzt gerade in der Kirche gegessen.
07:10 Graham: Haben ein Stückchen Brot gegessen?
07:11 Mann: Ja, ein Viertel pro Person.
07:17 Aber es ist nicht schlecht, es ist sogar gut so.
07:20 Wenigstens so erst mal.
07:22 Man hat doch keine Arbeit jetzt.
07:25 Alles ist zerstört worden, wie man sagt.
07:31 Und sie hören nicht auf.
07:35 Sie wollen nicht gehen, diese Nazis.
07:37 Es ist aber Zeit, es mit dem Kopf zu verstehen,
07:42 dass man sich beruhigen soll und aufhören soll, auf einander zu schießen.
07:46 Bruder auf Bruder...
07:51 Frau: Zehn und noch für die Schule.

07:54 Journalist: Werden Sie uns ein Paar Wörter vor der Kamera sagen?
07:55 Junge Frau: Nein.
07:57 Junger Mann: Ich mache es. Was soll ich sagen? Halte mal kurz...
08:00 Graham: Von wem ist diese Hilfe, woher ist sie?
08:02 Junger Mann: Sie kommt aus (unklar: Rostov).
08:06 Ich befinde mich hier von Anfang an.
08:10 Ich bin genau so in die Kommandantur gekommen.
08:12 Dort habe ich nach Arbeit gefragt.
08:14 Man hat mich mit der Brotverteilung beauftragt.
08:17 Die Hilfe kommt aus den verschiedenen Städten.
08:19 Aus Swerdlowka haben wir auch bereits Brot bekommen.
08:22 Als Ischenko Jewgenij noch am Leben war.
08:26 Aus vielen Städten hat man uns geholfen.
08:29 Im Moment ist es sehr schwer mit dem Brot.
08:30 Dieses Mehl ist noch aus der Zeit, als
08:32 Ewgenij Ischenko in einer TV-Sendung aufgetreten ist.
08:36 Damals hat man uns die humanitäre Hilfe gegeben:
08:38 diese Mehl haben wir bekommen.
08:40 Es sind Reste von diesem Mehl geblieben.
08:42 Daraus wird dieses Brot gebacken.
08:44 Pro Tag backt man also ca. 800 - 900 Brote für die ganze Stadt.
08:49 Wir verteilen es auf ca. 5000 Menschen jeden Tag.
08:51 Es macht ein Viertel pro Person aus.
08:53 So ist es also.
08:56 Journalist: Ist es irgendein Kosakenregiment oder
08:59 geht es um die Volksrepubliken Donezk und Lugansk?
09:02 Junger Mann: So genau kann ich es Ihnen nicht sagen.
09:05 Meine Aufgabe ist das Brot zu verteilen,
09:07 das mache ich auch.
09:09 Aus vielen Städten haben wir Hilfe bekommen:
09:11 Auch aus Russland haben wir Kleidung, Lebensmittel bekommen.
09:16 Man hat in allen Ecken der Welt von unserer Stadt
09:21 dank Jewgenij Ischenko erfahren.
09:23 Er hat überall angeklopft:
09:26 Er nach einer Folie gefragt, nach allem,
09:28 damit die Leute hier es wenigstens ein bisschen leichter zum Leben haben.
09:31 Es ist sehr schwer.
09:33 Wir haben bereits unter den Bombardements das Brot verteilt,
09:35 als die Geschosse oberhalb der Köpfe geflogen sind.
09:37 Das gab es auch bereits.
09:39 Sich verstecken musste man auch schon mal,
09:40 schnell an die Leute alles verteilen.
09:41 Wir haben doch jeden Tag das Risiko
09:43 einer großen Ansammlung von Menschen.
09:45 Am Ausgabeort (unklar: „Totchka“) haben wir ca. 400 Menschen zu bedienen.
09:50 „Zarja“ sammelt ca. 1000 Menschen.
09:52 Die Stadt ist in verschiedene Stadtviertel aufgeteilt.
09:55 Dort sammeln sich die Leute.
09:58 Wir verteilen das Brot nach Plan,
10:02 von halb neun bis ca. halb drei.
10:05 Graham: Wie heißen Sie noch mal?
10:07 Junger Mann: Mein Name ist Dmitrij.
10:10 Graham: Danke schön.
10:11 Journalist: Sage uns noch mal...
10:13 Graham: Man muss Danke an Jewgenij Ischenko sagen.
10:15 Junger Mann: Ja, man muss sich bei ihm bedanken, das hat er alles gemacht.
10:19 Graham: Er ist bei der TV-Sendung aufgetreten?
10:22 Junger Mann: Ja, es ist alles ihm zu verdanken.
10:25 Es ist nur ihm zu verdanken.

Сообщение отредактировал Derevo: 11 February 2015 - 02:42

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#4 Подруга

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Отправлено 10 February 2015 - 14:30

Возьму английский. Помошники - welcome!
Derevo, если есть русский текст, дайте сюда пожалуйста.
  • 1

#5 Derevo

Derevo

    Младшiй Унтеръ-офицеръ

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Отправлено 10 February 2015 - 16:03

Русского текста, к сожалению, нет. Может найдутся желающие набрать? Видео небольшое, можно и без стенограммы. Некоторые места сложно разобрать.
  • 0

#6 Подруга

Подруга

    Ефрейторъ

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Отправлено 10 February 2015 - 22:08

Русский не обязателен. На лету работать иногда даже быстрее и точнее.
  • 0




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